Smart Meter werden in Wien eingebaut

von Dieter Scholz Die Stadt Wien hat 2018 mit dem Austausch der alten Stromzähler gegen digitale Zählgeräte begonnen. Eine Begründung wird mit der steigenden Einwohnerzahl, häufigeren Wohnungswechseln und damit den häufig wechselnden Vertragspartnern gegeben. Digitale Stromzähler messen den Verbrauch, im Extremfall alle 15 Minuten, speichern die Daten und schicken sie an die Netzbetreiber. Das dient der exakten Ermittlung und Vorausberechnung...

Immobilienwirtschaft fordert Nachverdichtung

von Manfred Itzinger Die Interessengemeinschaft Private Immobilienwirtschaft – IGPI fordert in Wien mehr Nachverdichtung. Es gibt in Wien grob geschätzt 5.000 Gründerzeithäuser in schlechtem Zustand. Problematisch ist bei Neubau, aber auch bei Sanierungen, die Forderung der IGPI nach Umsiedlung in nahe gelegene Gemeindebauten. Dies ist nicht ganz durchdacht, da es in Gemeindebauten nicht so viele leerstehende Wohnungen gibt. In den...

Grundstücke, die im Bezirk für leistbares Wohnen verloren gegangen sind

von Manfred Itzinger Eine Voraussetzung für leistbares Wohnen ist der Grundstückpreis. Im 4. Bezirk sind durch unterschiedliche Transaktionen in den letzten Jahren dem leistbaren Wohnen mehrere Grundstücke entzogen worden. Grundstücke, die von der Gemeinde Wien bzw. ihr nahestehenden Institutionen verkauft wurden: Die Grundstücke wurden am freien Markt an Private verkauft, die die Grundstücke möglichst gut verwerteten und die dem leistbaren...

Der Lagezuschlag: Ein probates Mittel zur Aushebelung der Richtwertgrenze

von Dieter Scholz Bei Wohnungen in Bauten, erreichtet vor 1945 (vulgo Altbauten) gilt der Wiener Richtwert, zur Zeit 5,58€. Zu diesem Richtwert kommen nun Zu- oder Abschläge dazu. Wesentlich ist dabei der Lagezuschlag, der bisher vom geschätzten Grundstückspreis berechnet wurde. Grundlage dafür war auch die Wiener Lagezuschlagskarte der MA 25 zur Beurteilung, ob ein Lagezuschlag zulässig ist (Erfunden im Jahre...