Transparenter Sanierungsplan Gemeindebauten

Georg Prack, Gemeinderat und Wohnbausprecher der Wiener Grünen, sieht es als einen ganz zentralen Punkt der Wohnbaupolitik aus Landesebene, dass der preisregulierte Bestand an leistbaren Wohnungen erhalten bleibt, zeitgemäß saniert und ausbaut wird.  

Der gemeinnützige Wohnbau und der Gemeindebau sind wesentliche Faktoren, die verhindern, dass wir in Wien Mietpreise wie in München oder gar in Paris haben. Und da gibt uns ein aktueller Rechnungshofbericht einige Hausaufgaben mit auf den Weg. Wiener Wohnen erreicht nur 45 Prozent der beabsichtigten Sanierungsquote.

In diesem Tempo kommen wir auf einen Sanierungszyklus von 67 Jahren, statt der beabsichtigten 30 Jahre. Die Sanierungsquote im Gemeindebau muss deutlich gesteigert werden. Und zwar nicht nur damit wir die Qualität erhalten: Wenn wir die thermische Sanierung des Gemeindebaus nicht massiv forcieren, können wir uns die Klimaneutralität 2040 aufzeichnen.

Die Sanierung des Gemeindebaus kann einen großen Beitrag zur Belebung der Konjunktur und zum Klimaschutz leisten, wenn es nicht nur bei den Ankündigungen bleibt. Der Ankündigung einer Sanierungsoffensive im rot-pinken Koalitionsabkommen muss jetzt auch die Umsetzung folgen.

Deshalb haben die Grünen im Gemeinderat einen Antrag eingebracht, in dem die Stadtregierung aufgefordert wird, einen konkreten Sanierungsplan vorzulegen und diesen Plan auch für alle transparent zu machen.

„Die Bewohner*innen des Gemeindebaus haben ein Recht darauf, dass sie die Stadt informiert, wann die Sanierung ihres Wohnhauses geplant ist“, so Gemeinderat Georg Prack.

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